NEEEINNN...Pizza Hawaii...

Eine der vielen schönen Dinge, die ich in Deutschland kennengelernt habe. Wir Italiener sind zu puristisch und zu traditionsverbunden, um so etwas zu erfinden... sicherlich lassen wir uns auch zu Extravagantem hinreißen, wenn man es denn so nennen will. Wie zum Beispiel die Pizza mit Würstel. Der Durchschnitts deutsche erschaudert bei diesem Gedanken. Aber (komischerweise) nicht beim Gedanken an Pizza Hawaii.

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Die Pizza aus diesem Rezept ist keine echte Pizza Hawaii, es ist keine Ananas drauf, das wäre ja auch zu exotisch für meinen Bauernmarkt. Sie ist nur mit Tomaten, Öl und Salz belegt. Es ist ein ganz besonderes Salz, das mir meine Schwägerin Franzi (man darf sie auf Marktcheck auf keinen Fall verpassen http://www.swr.de/marktcheck) mitgebracht hat, Salz von den hawaiianischen Inseln, schwarz wie die Lava, leicht und würzig, einfach perfekt in Kombination zu den süßen Tomaten des Hochsommers.

Für den Teig (für 2 blech)

400 gr. Weizenmehl 550

100 gr. Hartweizenmehl

300 ml lauwarm Wasser

25 gr. Frischhefe

2 EL Oliven-Öl

Für den Belag

1 kg Tomaten

Salz grob ( Schwarzes Hawaii-Salz oder normales Meersalz)

 

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, Öl dazu geben, dann nach und nach das Wasser zugeben und mit einer Gabel umrühren bis das Mehl das Wasser aufgenommen hat. Wenn der Teig euch zu weich erscheint, gebt etwas mehr Mehl dazu. Dann ca. 3 Minuten kräftig durchkneten.

Eine Kugel formen und mit reichlich Mehl bestäuben, mit einem Messer ein Kreuz ritzen und mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Die Hälfte des Teiges auf ein eingefettetes Blech geben, mit den Finger ausrollen (aus-ziehen) ohne Löcher zu machen. Ihr könnt auch Backpapier anstatt Öl benutzen, ich habe es auch schon ausprobiert. Aber letztendlich mag ich das Öl lieber, die Pizza bekommt einen anderen Geschmack, den Geschmack hausgemachter Pizza.

Teig auf dem Blech nochmals 20 Minuten gehen lassen. 

Tomaten in Scheiben schneiden und die Pizza damit belegen. Bei 200 Grad (keine Umluft!) 20 Minuten backen lassen. 

Wenn die Pizza fertig ist mit grobem Salz bestreuen und Olivenöl darüber geben.

Tomaten-Paprika-Ziegenkäse Kuchen

Der winter steht vor der Tür, wenn alles gut geht dann gibt es noch zwei sonnige Wochen und dann kommen endlich die Wochenenden, an denn ich nichts anderes zu tun habe als mit Otto zu spielen und und mit Kathrin zu kochen. Aber das heißt leider auch, dass es jetzt nur noch ein paar Marktbesuche dauern wird bis die Tomaten verschwinden und dann erst wieder im Juni auftauchen...

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Aber jetzt habe ich noch Zeit für ein paar sommerliche Rezepte. Rezepte, die ich vor mehr als einem Monat ausprobiert habe und es bis jetzt noch nicht online gestellt habe. Wie zum Beispiel den Tomaten-Paprika-Ziegenkäse-Kuchen. Einfach, schnell, lecker:

Hier mein Blätterteig-Rezept, falls ihr ihn selber machen wollt.

250 g Mehl
250 g Butter
200 g di Quark/Ricotta

Butter mindestens eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Ricotta, Mehl, zerkleinerte Butter in eine Schüssel geben, gut verkneten bis eine geschmeidige Masse entsteht. Den Teig rechteckig ausrollen, 3x falten und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Diese Vorgang 4x wiederholen.

Tomaten-Paprika-Ziegenkäse-Kuchen

400g Blätterteig
250g Tomaten, geringe Größe
1 Paprika
200g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer 
3 EL Natives Olivenöl extra

Die Tomaten halbieren und mit Öl, Salz und Pfeffer anmachen. 10 Minuten durchziehen lassen. Eine Backform in der Größe des Teigs mit Backpapier auslegen, Teig darauf legen. Mit Alufolie abdecken und 5 Minuten bei 180 °C backen. Herausnehmen, Alufolie entfernen und Tomaten und klein geschnittene Paprika auf dem Teig verteilen. Form wieder in den Ofen geben und 30 Minuten backen lassen. Kurz vor Ende den Käse drüber geben und noch mal 5 Minuten backen lassen.
Der Kuchen schmeckt sowohl kalt als auch wam und schmeckt noch besser, wenn man ihn mit Freunden teilt. 

Crostini alla Panzanella Toscana

Als ich mich entschieden habe das Rezept in dieser Form zu schreiben musste ich gleich an meinen Freund Marco Martini denken. Ein Jugendfreund von mir und ein bissiger Kumpel unzähliger angeregter Diskussionen über die toskanische Küche.

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Marco würde sicher sagen: "Zava... das ist keine richtige Panzanella, die Gurken fehlen, ausserdem benutzt du kein toskanisches Brot.... das kann nicht sein... das ist wirklich keine Panzanella."  Und alles in lautstarkem Ton. (Anm. d R. das ist wirklich keine Panzanella!!!!!!)
Marco lebt jetzt in Ha Noi, Vietnam. Ich weiß nicht, wie er es aushält, er, der doch daran gewohnt war zum Frühstück 6 Scheiben Brot mit Tomaten zu essen, zum Mittagessen Spaghetti all'Amatriciana und geschmortes Wildschwein und an heißen Abenden eben Panzanella und Bohnensalat mit Thunfisch und Zwiebeln... natürlich immer mit einem Glas toskanischen Rotwein. Eins ist sicher, er hat abgenommen und er ist ohne seine geliebte Panzanella sicher traurig.

Crostini alla Panzanella Toscana

für 4 Personen 

2 Tomaten
2 Karotten 
1/2  Zwiebel 
4 blätter salat
10 blätter Basilikum
Weißer Essig
Natives Olivenöl extra
Salz 
8 Scheiben Weißbrot

Tomaten kleinschneiden, Karotten putzen, schälen und klein schneiden. Halbe Zwiebel sehr klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben und 4-5 EL Olivenöl und 2 EL Essig zugeben, Panzanella muss ölig und sauer sein. Alles verrühren und 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Dann gewaschenen und in feine Streifen geschnittenen Salat zum Gemüse geben. Basilikum in kleine Stücke reißen und auch dazu geben. Alles umrühren und mit Salz würzen.
Brotscheiben toasten. Gemüsemischung auf den Brotscheiben verteilen und servieren.
Die toskanische Panzanella mit toskanischem Brot und unglaublich viel leckerer, aber in einem heißen und schwüen bayerischen Sommer geht diese Version auch.

Sommerabend auf dem Balkon

Laue Sommerabende mit Temperaturen von 25°C erlebt man in Bayern leider nicht sehr oft. Deshalb wird überall der Grill angeschmissen, sobald es mal vorkommt.

Bei jedem Grillabend gibt es immer kiloweise Fleisch jeder Art, aber meistens dafür nur relativ wenige Beilagen, und zwar riesige Salate und gekochte Kartoffeln. Ok, ich gebe zu, dass auch meine Rezepte nicht besonders innovativ sind, aber sie sind meine Lieblingsbeilagen zu einem schön gegrillten Stück Fleisch.

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La Caprese

Ok, jeder kann Caprese (Tomaten mit Mozzarella) machen, aber ganz oft verwenden die Leute Aceto Balsamico und ertränken damit den ganzen Geschmack. Auf eine Caprese gehört kein Essig!

Der Geschmack der Zutaten ist viel zu delikat für Essig, der Geruch des Basilikums, die Süße der Tomaten und der zarte Mozzarella, sie werden alle einfach vom aceto balsamico überdeckt.

Ok,jetzt reicht's, hier also das Rezept

Für 4 Personen

2 große Tomaten
2 Mozzarella
Basilikum
Salz
Olio extra vergine d'oliva

Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm). Tomaten auf einen Teller legen und salzen. Dann mit den Mozzarellascheiben belegen mit Basilikumblättern garnieren. Zum Schluss mit Öl beträufeln und servieren.

Gegrillte Zucchini

Auf dem Bauernmarkt gibt es momentan noch Zucchini, wahrscheinlich nicht mehr lang. Deshalb müssen wir die Gelegenheit ergreifen und sie so oft wie möglich essen.

Für 4 Personen

3 Zucchini
Frische Kresse, normalerweise benutze ich aber frische Petersilie und Knoblauch
Olio d'oliva extra vergine
Salz

Die Zucchini in 3/4 cm dünne Streifen schneiden und auf den Grill legen. am besten an eine nicht zu heiße Stellen. Von beiden Seiten ca. 5 Minuten grillen lassen und immer wieder kontrollieren, dass sie nicht anbrennen.

Wenn sie fertig sind, sollten sie die typischen braunen Grillstreifen haben. Auf einen Teller legen und mit Gres, Salz und Olivenöl anmachen. Oder, ganz klassisch, an Stelle der Kresse Petersilie und Knoblauch verwenden.

Gegrillter Fetakäse

Der Feta, den ich auf dem Markt kaufe, eignet sich hervorragen zum Grillen. Mit Thymian mag ich ihn am liebsten, einfach und lecker.

Für 3 Personen

250 g Fetakäse
Mehrere Thymianzweige
eventuell Öl und Zitrone

Das Rezept ist ganz einfach. den Feta in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Immer 3 dieser Stück auf ein Stück Alufolie legen, 2 Thymianzweige darauf legen, eventuell mit Öl und Zitrone beträufeln und dann die Alufolie zu einem kleinen Päckchen verschließen.

Die Päckchen auf den Grill legen, wieder am besten auf eine nicht ganz heiße Stelle, 5 Minuten grillen lassen, dann umdrehen und nochmals 2 Minuten grillen. Aufpassen, dass der Käse nicht zu flüssig wird oder sogar anbrennt. Idealerweise sollte er nur leicht weich werden.

30 Sekunden abkühlen lassen und dann servieren.

Danke, Kristina, für den perfekten Sommerabend auf deinem Balkon! (Habseligkeiten - http://de.dawanda.com/shop/habseligkeiten - Kristina Koch) 

Schnelle Lasagne

Die schnellen Lasagne sind genau richtig für die Momentan, wenn 2 Freunde (wie Franziska und Philipp) spontan vorbei kommen und keine Lust auf die üblichen Nudeln mit Tomatensauce oder Aglio e Olio haben.

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Um die schnellen Lasagne wirklich schnell machen zu können muss man den Nudelteig schon fertig haben, am besten tiefgefroren und schon in der richtigen Form.

Das Grundrezept für den Teig könnt ihr hier nachlesen, Selbstgemachte Pasta.
Wenn der Teig fertig ist müsst ihr nur ein mittelgroßes Glas nehmen und damit Kreise ausstechen, die ihr dann ca. eine Stunde an der Luft trocknen lasst, dann tut ihr sie in einen Gefrierbeutel und ab damit in die Tiefkühltruhe. 
Wenn man dann die schnellen Lasagne zubereitet, braucht man ofenfeste Gläser, es funktionieren auch wunderbar die alten Weck-Gläser, die ihr sicher noch im Keller von eurer Mutter finden könnt. Es gibt sie aber auch noch im verkauf. Wer die es etwas edler möchte, kann auch die Gläser von Bodum kaufen. oder ihr nehmt einfach wie ich leere Sardellen-Gläser.

Zutaten für ein Glas
 
4 Pastakreise
4 Zucchinischeiben
3 Tomatenscheiben (oder 6 EL Tomatensauce)
3 Mozzarellascheiben
2 Basilikumblätter
Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Das Glas mit Butter ausstreichen, einen Pastakreis in den Boden legen, dann eine Tomatenscheibe, eine Zucchinischeibe und eine Mozzarellascheibe, dann wieder die Pasta und alles von vorne bis alle Zutaten aufbraucht sind. Zwischen die 3. und 4. Scheibe legt ihr noch jeweils ein Basilikumblatt. Zum Schluss ein bisschen Olivenöl  und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einem Blech mit einem fingerhoch Wasser bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
Nach dem backen 10 Minuten abkühlen lassen (die Lasagne sind sehr heiß) und dann servieren. Guten Appetit!