Zwei falsch geparkten Autos - Einkaufsliste KW 42/43

Es ist jetzt amtlich, der Weinstand, der vor 2 Wochen plötzlich verschwunden ist, wird nicht mehr wiederkommen. Vielleicht ist auch das ein Zeichen der Krise, oder aber es ist einfach wie so oft, jedes Geschäft hat eine natürliche Lebenszeit und wie jeden Tag eins neu entsteht geht auch jeden Tag eins ein.

Es tut mir leid denn es war ein spezieller Stand der Fröhlichkeit und Lachen auf den Markt gebracht hat, und außerdem auch ein bisschen andere Leute. Letzte Woche war das aber nicht die einzige große Neuigkeit. Es hat auch eine logistische Revolution stattgefunden, nicht ein einziger Stand war an seinem gewohnten Platz, alles war anders. Da ich ein Gewohnheitsmensch bin war es für mich ein Schock, aber letztendlich war es dann ok. Unglaublich, dass das alles die Schuld von zwei falsch geparkten Autos war, zwei Autos, die nicht dort hätten sein sollen, die dann auch sofort von der Polizei abgeschleppt wurden, die aber trotzdem diese kleine Revolution hervorgerufen haben.

Diese Woche ist der Markt am Dienstagnachmittag wegen des Feiertages ausgefallen. Deshalb haben Ursula und ich uns entschieden einen anderen der vielen Münchner Märkte zu besuchen, um uns auf das Schlemm-Wochenende vorzubereiten (denn aus Italien kamen und Andrea, Paolo und Leonora mit ihrer Tochter Tina besuchen).Der Bauernmarkt am Seehaus war aber ein bisschen enttäuschend. Ich weiß, dass man es nicht gerne hört, weil letztendlich jeder Markt seinen eigenen Charme hat und alles Stände auf allen Märkten haben wunderbare Produkte, aber ein Markt mit nur 3 Ständen ist ein bisschen traurig. Aber zum Glück waren sie wenigstens schön und es waren viele Leute dort. Die Produkte waren sehr gut und wirklich nach Bauernart präsentiert, also einfach und gut, und das hat mir gut gefallen. Brot, Käse, Gemüse der Saison (wenn ich genau überlege, dann gab es an einem Stand auch Bananen und Erdbeeren, etwas seltsam für einen Bauernmarkt), auch Fleisch und Würste. Also die essenziellen Sachen für meine wöchentlichen Einkäufe.

Das Produkt der Woche, das ich auch aufgrund des großen Enthusiasmus der Verkäuferin gekauft habe, ist Dinkelmehl, 2.90 Euro pro Kilo.
Ziemlich teuer, die Verkäuferin musste wirklich ihr volle Überzeugungskunst anwenden, damit ich es gekauft habe. Sie hat es mir von vorne bis hinten beschrieben, von diesem fantastischen Mehl geschwärmt mit dem sie auch ihr Brot backen. Ganz biologisch und mit einem guten Weizenmehl vergleichbar, was die Feinheit betrifft. Zum Schluss hat sie mich dann überzeugt. Und ich bin auch nicht enttäuscht worden. Noch am selben Abend habe ich damit Apfel-Muffins gebacken. Unglaublich gut, luftig und saftig wie gute Muffins sein müssen. Ich werde das Rezept nächste Woche online stellen
P.S. Letzte Woche habe ich auch den berüchtigten Frischkäse mit Blumen gekauft. Schön zum anschauen, lecker zum essen.

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