Ziegenkäse-Kürbis-Pizza vom Café Clara

Der Bauernmarkt ist sicher nicht das größte große Business meines Viertels, richtig Umsatz machen hier in Schwabing die Friseure, Cafes, Bars und Restaurants. Jetzt könnte man denken, dass alles Leute, die hier leben, Pummelchen mit perfekten Frisuren sind, aber das stimmt nicht.  Es sind alles normale Leute mit normalen Frisuren.

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Aber es stimmt, wenn man in Schwabing spazieren geht, dann trifft man alle 50 Meter auf einen Friseursalon und alle 25 Meter auf ein Cafe, und beide sind immer rammelvoll. Man könnte jetzt also fragen, warum nicht einfach alle ein Cafe oder restaurant eröffnen? Weil es dann doch nicht so einfach ist, wie es aussieht. Es passiert oft das toll hergerichtete Cafes mit großer Eröffnungsfeier dann doch wieder nach ein paar Monaten schließen oder Besitzer wechseln.

Meine zwei Lieblingsrestaurants hier sind das Belleville und Le Cezanne, beides französische Restaurants. Ich liebe sie. Kathrin und ich gehen nicht sehr oft auswärts esses, vielleicht 1-2 Mal im Monat, aber wenn wir essen gehen, dann wollen wir gut essen ohne auf den Preis zu schauen. Wir essen das, was uns gefällt, ohne Einschränkung, und wir gehen glücklich und mit ein bisschen weniger Geld in der Tasche nach Hause. Dafür aber mit neue Ideen und Geschmackserlebnissen. Und der kleine Otto? Der begleitet uns und schläft meist friedlich im Duft und den Geräuschen des Restaurants.

 
Meine Lieblingscafes sind das Macchiato und das Café Clara. Ersteres, weil wir seit Jahren immer wieder hingehen und es ist wie mit einem alten Freund, man freut sich immer es ihn wiederzusehen. Das zweite haben wir kurz nach seiner Eröffnung entdeckt und es hat uns sofort gefallen. 
Das Cafe Clara ist an meinem Quiche-Trip schuld, es gibt dor immer leckere Quiches und jedes Mal eine Neue. Ich vergesse immer das Rezept der Ziegenkäse-Birnen-Quiche zu posten :(
Dieses Mal gab es im Cafe Clara alles mit Kürbis, zum Beispiel Kürbispizza. Leicht, schnell, sehr lecker. Das Rezept habe ich der hervorragenden Köchen Silvie entlockt. Es ist das perfekte Essen, das man am Sonntag Abend auf der Couch essen kann, während man Tatort schaut...
 

Ziegenkäse-Kürbis-Pizza

für 6 kleine Pizzen
250g Mehl 405 ( Ich habe Dinkelmehl 630 benutzt, aber mit normalem Mehl geht es besser)
200ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
1/2 Hokkaidokürbis
Frische Ziegenkäse + Ziegenfeta 300g + 3 EL Milch
Olivenöl
Kürbiskerne

Pizzateig ist sehr einfach zu machen, oben stehen die Mengen, die ich benutzt habe, ich brauche ja nicht zu beschreiben, wie es geht :)
Nachdem der Teig das erste Mal gegangen ist, 6 Kugeln formen und noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen könnt ihr den Kürbis vorbereiten.

In 3 mm dicke Scheiben schneiden, dann in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten bis sie ein bisschen weich geworden sind. Sie sollten aber ihre Halbmondform behalten und nicht zerfallen. Zum Schluss leicht salzen.

Die Kugeln ausrollen (es sollten längliche Ovale werden) und auf ein geöltes Backbleck legen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Lasst sie nochmals gehen während der Ofen vorheizt, also ca 10 Minuten. Blech in den Ofen geben und die kleinen Pizzen ca. 10 Minuten backen lassen. Währenddessen den Frischkäse mir dem Feta und der Milch vermischen, die Mischung sollte recht weich und flüssig sein.

Nach 10 Minuten die Pizzen aus dem Ofen nehmen, mit Frischkäsemischung bestreichen und Kürbis und Kürbiskerne darauf geben. Dann noch mit ein bisschen Olivenöl beträufeln und wieder 10 Minuten im Ofen backen. Herausnehmen und ein bisschen abkühlen lassen, sonst verbrennt ihr euch die Zunge.

Ach und jetzt habe ich fast noch die Friseure vergessen... ich lasse mit immer noch in Italien die Haare schneiden :)

Kürbis-Petersilienwurzel-Gemüse

(Kathrins Rezept)
Bei uns ind er Familie sind die Rollen anders verteilt als so oft. Zava ist für Einkaufen und Kochen verantwortlich, ich mache die administrativen Dinge. Abends koche ich eigentlich nie, da Zava sich gerne in der Küche entspannt, wenn er von der Arbeit heim kommt. Er schaltet sein italienisches Radio an und fängt an zu schneiden, braten, backen. Ich liege währenddessen meistens auf der Couch und entspanne bei den Geräuschen aus der Küche. Manchmal möchte ich Zava helfen, aber scheinbar gehe ich ihm eher im Weg um, den er schmeißt mich regelmäßig raus :)

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Wenn ich doch mal koche, dann folge ich immer einem Rezept, da ich nicht Zavas Intuition habe. Das klappt immer sehr gut, so gut, dass ich sogar Zava bei unserer Perfekt-Dinner-Runde geschlagen habe. Unglaublich aber wahr, und Zava knabbert noch heute an der Niederlage... :)

Eine Beilage, die ich beim Perfekten Dinner gekocht habe, ist auf besondere Begeisterung bei den Gästen gestoßen: Kürbis-Petersilienwurzel-Gemüse

Es geht einfach und schnell und schmeckt wirklich ausgezeichnet. Die Petersilienwurzel entfaltet beim anbraten in der Butter einen leicht süßlichen Geschmack und harmoniert sehr gut mit dem Kürbis. Die Beilage passt zu vielen Herbstgerichten und sieht schön aus, der orangene Kürbis und die weiße Petersilienwurzel bringen ein bisschen Farbe auf den Teller.

Hier das Rezept, das ich in der Zeitschrift essen&trinken gefunden habe


Für 4 Personen

500 g Kürbis (ich nehme Hokkaido, den muss man nicht schälen)
250 g Petersilienwurzel
1 Schalotte
2 EL Öl
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Marojan (Thymian)

Den Kürbis halbieren, das weiche Innere mit den Kernen auskratzen. Petersilienwurzel schälen (mit einem Kartoffelschäler). Beide in ca 1 cm große Würfel schneiden. Schalotte würfeln.

Öl und Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, Petersilienwurzel zugeben und ca 5 Minuten braten, dann Kürbis und Schalotte zugeben und nochmal alles ca 8-10 Minuten braten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Frischesn Majoran zugeben und vermischen.