Thai-Löwenzahn

Diese Rezept gefällt sicher meiner Schwester. Sie liebt es nämlich im Frühling und Sommer über Wiesen zu gehen und die Kräuter und wurzeln zu sammeln, die nur sie kennt. Sie wird also begeistert von diesem Rezept sein, da die Hauptperson die Königin der Wiese, der Löwenzahn ist.

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Da ich kein Wanderer sondern ein Marktbesucher bin, habe ich den Löwenzahn am Gemüsestand gekauft. Ich habe ihn nicht wegen seiner wunderschönen gelben Blütengekauft, sondern weil ich die Pflanze generell sehr schön finde, und auch, weil ich sie noch nie auf dem Markt gesehen und auch noch nie gegessen habe.

Ich habe in keinem meiner 800 Bücher ein Rezept gefunden. Im Internet habe ich interessante Ideen gefunden, wie zum Beispiel das klassische Omelett (wir Italiener tun einfach alles in eine Frittata), viele Salate, als Füll-Zutat für Ravioli und Quiches und auch sogar frittiert. Aber frittiert schmeckt eh alles gut.

Die Version, die ich bei missboulette gefunden habe, habe ich Thai-Löwenzahn getauft. aus Mangel an Zutaten habe ich das Rezept ein bisschen abgeändert, bei uns zu Hause fehlt nämlich immer irgendwas :)

für 2 personen

250 g Löwenzahn
1 frische rote Chilischote (ich habe zum Glück ein paar von letztem Somer in unserem Tiefkühlschrank. Ich rate euch die Keren nicht zu verwenden!)
2 EL weisser Balsamicoessig
1 TL Sesamkörner
1 TL brauner Zucker
Salz zum Abschmecken

Löwenzahnblätter gut waschen. in einem Topf ca 2 L Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht Salz zugeben und Herd ausschalten. Die Löwenzahnblätter dann ca 4 Minuten darin kochen lassen. Abgießen und schnell unter kaltes Wasser halten. Wen ihr die Löwenzahnblätter direkt auf einer Wiese gepflückt habt, müsst ihr sie nicht mehr zerkleinern; wenn sie allerdings wie meine vom Markt kommen und riesengroß sind, dann ist es besser sie noch mal ein bisschen klein zu schneiden.

Blätter in eine Schüssel geben, alle Zutaten dazu geben und gut vermengen. Der Thai-Löwenzahn eignet sich hervorragend als Beilage zu einem kurz angebratenen Steak.

Noch ein Tipp: benutzt geröstete Sesamkerne, das schmeckt besser. Einfach 5-8 Minuten in einer Pfanne (ohne Öl!) anzubraten. Ihr könnt auch gleich mehr machen, als ihr für dieses Rezept braucht. Die gerösteten Kerne kann man ohne Probleme bis zu 2-3 Wochen in einem Glas aufbewahren. Sie schmecken wunderbar in jedem Salat.