Tomaten-Paprika-Ziegenkäse Kuchen

Der winter steht vor der Tür, wenn alles gut geht dann gibt es noch zwei sonnige Wochen und dann kommen endlich die Wochenenden, an denn ich nichts anderes zu tun habe als mit Otto zu spielen und und mit Kathrin zu kochen. Aber das heißt leider auch, dass es jetzt nur noch ein paar Marktbesuche dauern wird bis die Tomaten verschwinden und dann erst wieder im Juni auftauchen...

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Aber jetzt habe ich noch Zeit für ein paar sommerliche Rezepte. Rezepte, die ich vor mehr als einem Monat ausprobiert habe und es bis jetzt noch nicht online gestellt habe. Wie zum Beispiel den Tomaten-Paprika-Ziegenkäse-Kuchen. Einfach, schnell, lecker:

Hier mein Blätterteig-Rezept, falls ihr ihn selber machen wollt.

250 g Mehl
250 g Butter
200 g di Quark/Ricotta

Butter mindestens eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Ricotta, Mehl, zerkleinerte Butter in eine Schüssel geben, gut verkneten bis eine geschmeidige Masse entsteht. Den Teig rechteckig ausrollen, 3x falten und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Diese Vorgang 4x wiederholen.

Tomaten-Paprika-Ziegenkäse-Kuchen

400g Blätterteig
250g Tomaten, geringe Größe
1 Paprika
200g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer 
3 EL Natives Olivenöl extra

Die Tomaten halbieren und mit Öl, Salz und Pfeffer anmachen. 10 Minuten durchziehen lassen. Eine Backform in der Größe des Teigs mit Backpapier auslegen, Teig darauf legen. Mit Alufolie abdecken und 5 Minuten bei 180 °C backen. Herausnehmen, Alufolie entfernen und Tomaten und klein geschnittene Paprika auf dem Teig verteilen. Form wieder in den Ofen geben und 30 Minuten backen lassen. Kurz vor Ende den Käse drüber geben und noch mal 5 Minuten backen lassen.
Der Kuchen schmeckt sowohl kalt als auch wam und schmeckt noch besser, wenn man ihn mit Freunden teilt. 

Käse-Honig-Thymian Minisemmeln

Seit 4 Wochen versuche ich ein gutes Brot zu backen. Ich habe es noch nicht geschafft, ich habe noch nicht das richtige Rezept gefunden, dass mich voll uns ganz zufrieden stellt. Vor 2 Wochen habe ich diese wunderschönen Semmeln gemacht, wunderschön zum Anschauen aber etwas weniger schön zum Essen. Ok, sie waren nicht dramatisch schlecht, einge waren mit Kümmel gewürzt, einige mit wilden Fenchelsamen, einige ganz pur, alle natürlich ohne Salz. Dieses "ohne Salz", wie mein geliebtes pane toscano, überzeugt mich allerdings noch nicht wirklich- Ich habe das Gefühl, dass doch ein bisschen Salz im Brot ist. Sehr wenig, aber eben doch.

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Die Semmeln habe ich nach dem Rezept meiner Freundin Clelia gemacht, die Idee Käse, Honig Thymian hingegen habe ich beim Restaurant M Belleville abgeschaut. Es ist mein Lieblingsrestaurant in Schwabing.

Für ca 15 Semmeln:

350g Sauerteig
350g Mehl "450"
1 Kaffetasse Olio Extra Vergine di Oliva
1 TL Salz (oder auch nicht)
1 TL Zucker
200 ml Wasser

Sauerteig mit etwas lauwarmen Wasser auflösen, dann Mehl, Wasser (nach und nach zugeben), Öl, Zucker und Salz zugeben. Ca 15 Minuten kneten. Eine Stunde gehen lassen, dann die Semmeln formen und noch mal 3 Stunden gehen lassen. Semmeln mit Olivenöl bestreichen. Bei 220° (keine Umluft) ca 25 Minuten backen, aber jeder Ofen ist anders, die Zeiten können leicht variieren.

Aus dem Ofen holen und 5 Minuten abkühlen lassen. Halbieren, mit frischen Ziegenkäse bestreichen, etwas Blütenhonig darüber geben und mit Thymian verzieren.
Lasst sie nicht zu lange stehen denn lauwarm schmecken sie am besten.

Ziegenkäse-Kürbis-Pizza vom Café Clara

Der Bauernmarkt ist sicher nicht das größte große Business meines Viertels, richtig Umsatz machen hier in Schwabing die Friseure, Cafes, Bars und Restaurants. Jetzt könnte man denken, dass alles Leute, die hier leben, Pummelchen mit perfekten Frisuren sind, aber das stimmt nicht.  Es sind alles normale Leute mit normalen Frisuren.

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Aber es stimmt, wenn man in Schwabing spazieren geht, dann trifft man alle 50 Meter auf einen Friseursalon und alle 25 Meter auf ein Cafe, und beide sind immer rammelvoll. Man könnte jetzt also fragen, warum nicht einfach alle ein Cafe oder restaurant eröffnen? Weil es dann doch nicht so einfach ist, wie es aussieht. Es passiert oft das toll hergerichtete Cafes mit großer Eröffnungsfeier dann doch wieder nach ein paar Monaten schließen oder Besitzer wechseln.

Meine zwei Lieblingsrestaurants hier sind das Belleville und Le Cezanne, beides französische Restaurants. Ich liebe sie. Kathrin und ich gehen nicht sehr oft auswärts esses, vielleicht 1-2 Mal im Monat, aber wenn wir essen gehen, dann wollen wir gut essen ohne auf den Preis zu schauen. Wir essen das, was uns gefällt, ohne Einschränkung, und wir gehen glücklich und mit ein bisschen weniger Geld in der Tasche nach Hause. Dafür aber mit neue Ideen und Geschmackserlebnissen. Und der kleine Otto? Der begleitet uns und schläft meist friedlich im Duft und den Geräuschen des Restaurants.

 
Meine Lieblingscafes sind das Macchiato und das Café Clara. Ersteres, weil wir seit Jahren immer wieder hingehen und es ist wie mit einem alten Freund, man freut sich immer es ihn wiederzusehen. Das zweite haben wir kurz nach seiner Eröffnung entdeckt und es hat uns sofort gefallen. 
Das Cafe Clara ist an meinem Quiche-Trip schuld, es gibt dor immer leckere Quiches und jedes Mal eine Neue. Ich vergesse immer das Rezept der Ziegenkäse-Birnen-Quiche zu posten :(
Dieses Mal gab es im Cafe Clara alles mit Kürbis, zum Beispiel Kürbispizza. Leicht, schnell, sehr lecker. Das Rezept habe ich der hervorragenden Köchen Silvie entlockt. Es ist das perfekte Essen, das man am Sonntag Abend auf der Couch essen kann, während man Tatort schaut...
 

Ziegenkäse-Kürbis-Pizza

für 6 kleine Pizzen
250g Mehl 405 ( Ich habe Dinkelmehl 630 benutzt, aber mit normalem Mehl geht es besser)
200ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
1/2 Hokkaidokürbis
Frische Ziegenkäse + Ziegenfeta 300g + 3 EL Milch
Olivenöl
Kürbiskerne

Pizzateig ist sehr einfach zu machen, oben stehen die Mengen, die ich benutzt habe, ich brauche ja nicht zu beschreiben, wie es geht :)
Nachdem der Teig das erste Mal gegangen ist, 6 Kugeln formen und noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen könnt ihr den Kürbis vorbereiten.

In 3 mm dicke Scheiben schneiden, dann in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten bis sie ein bisschen weich geworden sind. Sie sollten aber ihre Halbmondform behalten und nicht zerfallen. Zum Schluss leicht salzen.

Die Kugeln ausrollen (es sollten längliche Ovale werden) und auf ein geöltes Backbleck legen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Lasst sie nochmals gehen während der Ofen vorheizt, also ca 10 Minuten. Blech in den Ofen geben und die kleinen Pizzen ca. 10 Minuten backen lassen. Währenddessen den Frischkäse mir dem Feta und der Milch vermischen, die Mischung sollte recht weich und flüssig sein.

Nach 10 Minuten die Pizzen aus dem Ofen nehmen, mit Frischkäsemischung bestreichen und Kürbis und Kürbiskerne darauf geben. Dann noch mit ein bisschen Olivenöl beträufeln und wieder 10 Minuten im Ofen backen. Herausnehmen und ein bisschen abkühlen lassen, sonst verbrennt ihr euch die Zunge.

Ach und jetzt habe ich fast noch die Friseure vergessen... ich lasse mit immer noch in Italien die Haare schneiden :)

Ziegenkäse aus dem Wok

Dieses Rezept habe ich natürlich direkt vom Besitzer des Hallertauer Ziegenhof gekommen, der wie oben beschrieben selbst am Herd stand und gekocht hat.

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Die Zutaten sind einfach und relativ wenige: Gemüse, viel Gemüse, Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen und in Öl eingelegter Feta. Den gibt es eigentlich immer am Käsestand, am besten nimmt man ihn schon in Scheiben geschnitten.

Für 3-4 Personen 

2 Zucchini
1 Paprika
2 Tomaten
1 Zwiebel
( und eventuell noch anders Gemüse, das ihr im Kühlschrank habt )
100g Feta (in Öl und in Scheiben)
Salz, Pfeffer
8 Baguettescheiben, ca 3-4 cm dick

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden (falls ihr Auberginen benutzt, bestreut ihr die Stücke mit Salz und lasst sie 20 Minuten in einem Sieb ziehen, damit der Bitterstoff entzogen wird).

Das Öl vom feta in einen Wok geben (wenn ihr keinen habt, dann in eine Pfanne) und erhitzen, dann nach und nach alles Gemüse dazugeben und 7-8 Minuten scharf anbraten, mit Pfeffer und Salz nach Geschmack würzen und nochmals eine Minute braten. Dann das Gemüse aus dem Wok nehmen und schon auf den Baguettscheiben verteilen.
Dann die Fetascheiben in den Wok geben (eine Scheibe pro Baguette) und 1 Minute braten. Sie dürfen nicht schmelzen sondern nur schön weich werden. Aus dem Wok nehmen, auf das Gemüsebaguette legen und noch warm servieren. Fantastisch!

Rote-Beete-Pesto alla Clelia

Viele meiner Freunde beziehen ihr Gemüse über G.A.S. (Gruppo di Acquisto Solidale), eine Organisation, die gut aufgestellt ist und den Kontakt zwischen Biobauern und dem Verbraucher  herstellen. Das Konzept entspricht in etwa der Ökokiste in Deutschland, das saisonale Gemüse wird dem Verbraucher direkt ins Haus geliefert. Ökologisch, lokal, günstig.

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Alles gute Aspekte, aber es gibt leider einen Nachteil, und zwar die Monotonie. Monate, in denen man immer die gleichen Gemüsesorten bekommt, vor allem natürlich im Winter, wo nicht so viel Gemüse wächst.
Hier zerbricht der Mythos von Bella Italia, der besagt, dass es sowohl im Winter wir auch im Sommer immer alles frisch und im Überfluss gibt. Währen den 3 Wintermonaten liegen in der grünen Kisten die schon bekannten Karden, die nicht von allen geliebten Rote Beete und die verschiedensten Kohlarten, wie bei uns in Deutschland.

Nach einer der vielen Diskussionen, in der es darum ging, wie ich den harten deutschen Winter unter gastronomischen Gesichtspunkten überstehe hat mir meine Freundin Clelia eins ihrer Rote Beete Rezepte gegeben.

Für 3 Personen
 
300 g Pasta
2 Rote Beete
150g Ziegenkäse, frisch oder Feta
Öl
Salz
1 Knoblauchzehe
Petersilie 

Zubereitungszeit: 20 Minuten + Kochzeit der Pasta
 
 
Rote Beete kochen, am besten im Schnellkochtopf zusammen mit ein paar Kartoffel, damit sich di Sache auch lohnt. Die Kartoffeln kann man auch gut am nächsten Tag verwenden.
Nach dem Kochen die Roten Beete unter fließendem kalten Wasser schälen und in klein schneiden. Dann mit dem Stabmixer pürieren.
Den Knoblauch klein schneiden und mit ein bisschen Öl in einer Pfanne kurz anbraten. Nach ca 2 Minuten das Rote Beete Püree zugeben, kurz kochen lassen und dann den Ziegenkäse zugeben. Den Käse schmelzen lassen und mit Salz würzen.
In einem großen Topf die Nudeln kochen. Nudeln abgießen und noch al dente in die Pfanne zum Pesto geben.
Mit Ziegenkäse und gehackte Petersilie bestreuen und servieren.
Brava Clelia!