Ravioli mit geräucherter Forelle und Ziegenfeta

Wenn ich diese Ravioli mache, erträgt Kathrin auch mein Chaos, was ich nachmittags in der Küche hinterlasse. 
Es ist ein sehr einfaches Rezept, das sich von einem anderen Rezept auf der Grundlage von geräuchertem Lachs und und griechischem Feta ableitet.
Da ich schon seit einiger Zeit keinen geräucherten Lachs mehr kaufe, benutze ich jetzt immer geräucherte Forelle, eine optimale Alternative.
Und als Alternative zum griechischen Feta kaufe ich auf dem Bauernmarkt einen sehr leckeren Ziegenkäse, der dem Feta in nichts nachsteht.

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Für 3-4 Personen

Füllung
150 g geräucherte Forelle
200 g Frischkäse oder Ziegenfeta
4 Löffel Kresse

Für die Sauce
200 g Butter
4 Löffel Kresse
gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 Minuten

In einer kleinen Schüssel die Räucherforelle mit einer Gabel zerkleinern, den Käse und die Kresse dazu geben un alles gut vermischen.

Den Nudelteig aus dem Kühlschrank nehmen und ein kleines Stück abschneiden. Mit der Pastamaschine den zu einem Teig zu einem Streifen (ca 40 cm lang und 10 cm breit, 1mm dick) ziehen.
Ein Brett mit Mehl bestreuen und den Teigstreifen darauf ausbreiten. Dann die Füllung darauf verteilen (siehe Foto), den Teig um die Füllung leicht mit einem Pinsel befeuchten, den Teig umschlagen und kleine Taschen formen. Die Ravioli sollten ca 6x6 cm gross sein.
Wenn ihr keinen Pastarädchen habt, könnt ihr ein Messer zum Nudelschneiden verwenden. Die Ränder der Ravioli festdrücken. Es scheint alles viel schwieriger als es ist!

Man braucht ungefähr 7 Ravioli pro Person (ausser Konsti ist zum Essen da), es kommt natürlich auch auf die Größe der Ravioli an.

Für die Sauce die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, dann die Kresse zugeben. Die Ravioli in ausreichend Salzwasser 2-3 Minuten kochen lassen.
Mit eine Schaumlöffel die Ravioli aus dem Wasser nehmen und auf einem grossen Teller anrichten.
Die Ravioli müssen Platz haben!
Die Buttersauce darüber geben und mit frischer Kresse garnieren.
Warm servieren und eventuell mit frisch gemahlenem Pfeffer nachwürzen.

Pasta Lamm und Birne alla Giuliano

Meine Rezepte orientieren sich oft an Gerichten, die ich in Restaurants oder bei Freunden gegessen habe. Dieses Rezept ist in Italien entstanden und wurde von Giuliano nach Deutschland importiert. Giuliano und Anne sind die Betreiber des Restaurants „Il Sardo“ in der Agnesstraße 2, München-Schwabing. (www.il-sardo.de

Leider kann ich das Originalrezept nicht wiedergeben, auch wenn es mir Giuliano Schritt für Schritt erklärt hat. Ich habe lieber eine einfacherer und dem Bauernmarkt entsprechende Version kreiert.

Wenn ihr das Original probieren wollt, das eine stärkere mediterrane Note hat, solltet ihr in Giulianos Restaurant gehen und die Pasta dort essen.

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Für 3 Personen


300 g kurze Nudeln
Penne (direkt auf dem Bauernmarkt kaufen) oder Malloreddus (Sardische Gnocchetti direkt bei Giuliano kaufen)

2 EL Olivenöl
1 Birne
1 Zwiebel
200 g Lammfilet
2 Tomaten
1 Bund Petersilie
1 kleiner Ast frischer Rosmarin
2 Knoblauchzehen
1 Glas Rotwein

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, auch das Lamm in Streifen schneiden. Birne schälen und würfeln. Tomaten würfeln.

In einem großen Topf das Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Ich sage immer, lieber etwas mit dem Wasser übertreiben, als die Nudeln in einer kleinen Pfütze verdursten lassen.

Zwiebel mit Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten und ca. 3 Minuten glasig andünsten, dann das Lamm, den Rosmarin und den Knoblauch dazugeben und 5-6  Minuten kochen lassen.

Mit ein bisschen Salz würzen, dann die Birne zugeben. Nudel ins kochende Wasser geben und entsprechend den Packungsangaben. Angaben al dente kochen.

Die Birne mit den anderen Zutaten 5 Minuten kochen lassen, dann die Tomatenwürfel, die Petersilie (ein wenig zum Dekorieren aufheben) und den Rotwein zugeben und weitere 5 Minuten kochen.

Die Sauce mit Salz abschmecken, durch die Birne ist sie leicht süß, deshalb eventuell nochmals nachwürzen. Wenn noch Flüssigkeit fehlt, etwas Nudelwasser zugeben und gut umrühren.

Nudeln abgießen und zu der Sauce in die Pfanne geben. Alles gut durchrühren und eine Minute köcheln lassen

Auf Tellern anrichten und mit Petersilie garnieren. Bravo Giuliano!

Überbackene Karden und Sellerie

Karden???? Die habe ich noch nie auf dem Markt gefunden. Ich habe nachgefragt und die Antwort lautete: „Karden sind nicht besonders in Mode momentan, wir wissen nicht, wie wir sie zubereiten können.“ Von dieser Antwort angetrieben habe ich meinen guten Freund Paolo Malvaldi gebeten ein Rezept mit Karden zu schreiben. Vielleicht sind sie ja auch in Deutschland nächstes Jahr wieder in Mode :).

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Für 4/6 Personen

1 Bund Karden
1 Stangensellerie
1 Zwiebel
3-4 EL Mehl
150 g Butter
½ L Milch
2 Eier
300 g Parmesan
Salz
Sesamkerne

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Karden und Sellerie waschen und putzen, alle Fäden abziehen. Nur die Stiele verarbeiten. In 3-4 cm lange Stücke schneiden und im Schnellkochtopf vorgaren.

Anschließend in eine Pfanne mit Butter geben und kurz anbraten.

Für die Béchamelsauce 50 g Butter in einem Topf schmelzen lassen, bei schwacher Hitze Mehl zugeben, dann langsam unter beständigem Rühren Milch und Salz zugeben. Weiter rühren bis eine halbfeste Sauce entsteht.

In einer Schüssel die Eier verrühren, dann Karden, Sellerie, Béchamel und Parmesan zugeben.

Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten. Die Sesamkerne in die Form streuen, so dass Boden und Seiten bedeckt sind. Die Kardenmasse dazugeben und bei 180°C ca. 20 Minuten in Ofen backen lassen.

Anstatt von Karden, die in Deutschland nur sehr selten zu finden sind, kann man auch Stangensellerie, Artischocken oder Fenchel benutzen. 

Bayerisches Pesto

Alle wissen, dass man Pesto in 10 Minuten zubereiten kann...es geht blitzschnell...aber trotzdem macht es (fast) niemand selber.

Die meisten kaufen es schon fertig im Glas. Auf dem Bauernmarkt gibt es wunderbare fertige Pestogläser. Wenn also einer keine Lust hat, das Pesto selber zuzubereiten, kann er diese Gläser kaufen.

Aber wer es selber versuchen will, dem stelle ich hier mein "Bayerisches" Pesto vor, aus Basilikum und Bärlauch.

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Für 3 Personen

400 g Pasta (am besten Spaghetti)
40 Basilikumblätter (entspricht ca 1 Basilikumplanze)
10 Bio Bärlauchblätter
3 EL geriebener bayerischer Pecorino
1 EL Pinienkerne
1 Prise Salz
5 EL Olivenöl extra vergine

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 12 Minuten Garzeit für die Pasta

Die Basilikumblätter zusammen mit den gut gewaschenen Bärlauchblättern in einen hohen Plastikbehälter geben. Olivenöl und 1 EL Pinienkerne dazugeben. Mit dem Stabmixer alles pürieren bis eine flüssige Creme entsteht, dann den Pecorino, Salz und die restlichen Pinienkerne dazugegeben. Alles gut verrühren.

In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen, grobkörniges Salz und die Spaghetti dazugeben. Ich kaufe meine Spaghetti direkt auf dem Markt, die Qualität ist sehr gut. Sie verkochen nicht und bleiben bei richtiger Garzeit schön al dente.

Tip: bevor ihr die Nudeln abgießt nehmt einen Schöpflöffel voll Nudelwasser und fügt es dem Pesto zu. So werden die Nudeln nicht trocken und man muss nicht so viel Öl verwenden.

Nudeln abgießen und in einen große Schüssel geben, in der schon ca 2 EL Pesto sind. Umrühren. Das restliche Pesto zugeben und nochmal gut durchrühren.

Nach gusto mit geriebenem Pecorino bestreuen.

 

Fertig, servito in tavola e mangiato.

Rote Bete mit Kümmel

Dieses Rezept habe ich in einer meiner liebsten Kochzeitschriften, Zu Gast, gefunden. Rote Bete sind oft, so auch in diesem Fall, nur eine Beilage. Dieses Rezept kann hervorragend mit einem Fleischgericht kombiniert werden.

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3 Rote Bete
2 TL Kümmel
2 TL Zucker
1 EL Butter
1 Prise Salz
1/2 Tasse Brühe

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Rote Bete in Salzwasser mit 1 EL Kümmel kochen (ca. 20 Min.). Wenn sie weich sind unter fließendem Wasser schälen. Mit etwas Küchenpapier abtrocknen und in ca 1 cm große Würfel schneiden.

Butter in die Pfanne geben, die Würfel dazugeben und 3-4 Minuten anbraten. Den Zucker zugeben und langsam karamellisieren lassen. Wenn alles ein bisschen dickflüssig geworden ist etwas Brühe und den zweiten TL Kümmel zugeben. Brühe langsam verkochen lassen und dann nach und nach weiter Brühe zugeben bis sich eine schön cremige Sauce um die Rote Bete gebildet hat.

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