Viele Grüße aus San Diego

Hallo alle Bauernmarkt-Freunde, viele Grüße aus San Diego, Kalifornien.

Ihr werdet es nicht glauben, aber auch hier verstärkt sich die Bewegung weg von industriellen, hin zu biologisch erzeugten Lebensmitteln. Das findet man in allen großen Supermärkten, aber insbesondere auf den kleinen Bauernmärkten, die auf Tournee einmal in der Woche auch auf unserem Parkplatz in La Jolla ihren Platz finden.

Hier ist der Winter lang vorbei und es gibt schon das ganze Frühsommerangebot. Natürlich finden sich da, wie am Josefsplatz, das lokal angebaute Obst und Gemüse. Dazu aber aus dem Nachbarland die mexikanischen, mittelamerikanischen Früchte, aus dem Meer Fische und Krabben, Pilze aus eigener Zucht und auch schon fertig zubereitete Soßen und Dips.

Sogar in unserem Lieblingsrestaurant, dem vornehmen The Shores, in dem wir fast täglich zur Happy Hour „black mussels“ oder „mexican fish tortillas“ zu bestem Amerikanischen Bier bestellen, gibt es jetzt ein Sip and Savor Menu von Farmer’s Market Vegetables, köstlich kombiniert mit internationalen Weinen (http://www.theshoresrestaurant.com/sipandsavor).

Soviel aus dem Süden Kaliforniens, erfreut Euch an den Bilder,

Jochen und Mecki


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Ein Blick auf Blogs Vom Web auf den Tisch

Es ist soweit, zum erste Mal erscheint ein Bericht über "Auf dem Bauernmarkt" in einer deutschen Zeitschrift, LandGenuss. Ich bin ÜBERGLÜCKLICH, ein Traum ist wahr geworden.
Ihr hättet mein Gesicht sehen sollen, wie ich so vor der Zeitungsverkäuferin im Schreibwarengeschäft gegenüber von unserer Wohnung stand, ich war wie ein Kind, dass sehnsüchtig auf die neueste Ausgabe seines Lieblingscomics wartet und dann ist sie endlich da... 

Sie kennt mich als den Italiener, der immer schwer zu findende, französische Kochzeitschriften mit unaussprechlichem Namen bestellt. Und jetzt war sie etwas überrascht von meinem Interesse für eine "normale" Zeitschrift, aber als ich ihr dann in meinem deutsch, dass vor Aufregung noch schlechter war als sonst, erklärt habe, dass auf Seite 109 ein Bericht über meinen Blog steht, hat sie nur halbherzig gelächelt und wenig überzeugt "ah wie schön" gesagt.

Hier ein Stück aus dem oben genannten Artikel "Ein Blick auf Blogs. Vom Web auf den Tisch"...

"Unser Geheimtipp ist Antonio Zavaglis Blog „Auf dem Bauernmarkt“. Zugegeben, der Münchner ist bekennender LandGenuss-Fan, aber sein Blog ist wirklich abwechslungsreich, freundlich und fundiert. Er ist unterwegs auf Märkten zwischen Pasing, Paris und San Sebastian, bietet Geschichten, Fotos, Meinungen und Rezepte zwischen Schweinebauch und Urkarotte."


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Fröhliche Weihnachten


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Landküche neu entdeckt

Land, auf dem Land leben, sich anziehen wie auf dem Land, sein Haus ländlich einrichten, Landküche.... Land ist momentan wirklich der letzte Schrei.

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Sehr viele unserer Freunde entschließen sich gerade dazu, die Stadt zu verlassen und zurück auf's Land zu ziehen. Die einen gehen in ihr altes Dorf zurück, die anderen kaufen ein altes Bauernhaus und richten es wieder her, natürlich alles selbstständig, so wie es die alten Landbewohner früher gemacht haben. Kurz gesagt, der Landtrend hat alle erfasst, die einen mehr, die anderen weniger.

Sowohl am Kiosk als auch in der Bücherei kann man sehen, dass dieses Thema ein Verkaufsschlager ist, es gibt mindestens 6-7 Zeitschriften, die  das Wort "Land" im Titel haben, alle wunderschön, sehr farbig , alles sehr voll mit "Land"... und in auch der Bücherei gibt es Berge von Büchern die vom Land sprechen, auch diese sind farbenfroh, höchst interessant etc etc.... wie soll man also widerstehen, wie diesem Trend nicht fogen :-) Also habe auch ich gleich ein Buch gekauft.

"Landküche neu entdeckt: Lieblingsrezepte": ein gepflegtes Buch mit sehr vielen regionalen Rezepten. Viele sind einfach und schnell zuzubereiten, einige sind Rezepte von der Oma, direkt von der Quelle. Die Einführung ist sehr schön, eine Ode an alle meine geliebten Produkte, die ich jede Woche auf dem Markt kaufe.

"In der heutigen Zeit spielen frische und vor allem gesunde Zutaten eine wichtige Rolle, wenn es um das Thema Kochen geht - schließlich will man sich und seinen Liebsten nur das Beste auftischen!
Früher kochten unsere Groß- und Urgroßmütter ganz selbstverständlich mit frischen Zutaten, die oft aus dem eigenen Gemüsegarten oder vom Wochenmarkt stammten. Saisonal bedingt kam dann im Frühjahr eher Spinat auf den Tisch, während im Herbst häufig Pilze auf dem Speiseplan standen. Man richtete sich nach dem Angebot, das die Natur zu bieten hatte. Und da die Zutaten meist aus der Umgebung kamen, musste man sich um ihre Qualität keine Sorgen machen. Heute schätzt man wieder den Wert regionaler Lebensmittel und richtet sich gern nach dem saisonalen Angebot."

Ein Buch, das man haben muss, ein Buch für all diejenigen, die ihre Lieblingsrezepte aus der Kindheit nicht verlieren wollen, sie aber selbst nicht aufgeschrieben haben, ein Buch für alle, die einfach jeden Tag mit einfachen und lokalen Zutaten für ihre Familie kochen wollen.

Halles - Saint Jean de Luz

Saint Jean de Luz ist ein typisches franco-baskisches Städtchen. Sehr gepflegt, ein wunderbar erhaltener Stadtkern, direkt am Meer gelegen,ein kleiner aber gut gepflegter Strand, viele sehr gute Restaurants und ein exzellenter Tagesmarkt. Der Markt heißt Halles, hat die richtige Größe, die richtigen Produkte, ist am perfekten Standort und es scheint, als ob er seine ursprüngliche Seele und Funktion behalten hätte. 

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Jeden Tag fällt eine Horde von Touristen in St Jean de Luz ein,die nach Souvenirs lechzt und das Stadtbild nachdrücklich verändert hat, trotzdem ist der Markt der Treffpunkt und Einkaufsort für dieEinheimischen geblieben, die im Zentrum wohnen.

Es gibt Berge von Fischen, so wie es sich für einen Ort am Meergehört, wie immer in Frankreich unendliche viele Käsesorte ,wunderschönes Fleisch und alles, was man aus Fleisch machen kann, wie zum Beispiel den Schinken aus Bayonne, baskische Würste und die berühmten Fagot, eine lange und dünne Salami, die man am besten sofort auf der Straße mit frischem Baguette isst. Auch das Gemüse ist frisch und schön, allerdings habe ich keine Spur von irgendwelchenHerstellern/Verkäufern gesehen, die findet man leider immer seltener auf gewissen Märkten. Zum Glück gibt es wenigstens noch Fleisch- und Käsestände, die Waren aus eigener Produktion anbieten. Wie zumBeispiel die Metzgerei von Herrn Sallaberry, oder der Kiosk von Herr Kratochvil, der kleine, im Hause JAIKO hergestellte Käse anbietet, und außerdem jede Art von Foie gras.

Was den Fisch betrifft gab es viele heimische Sorten wie Roter undWeißer Thunfisch, Sardellen, Seezunge, aber auch viele importierteArten, die die Nachfrage bedienen müssen und nicht mehr in lokalenGewässern gefischt werden dürfen.

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