Promis auf dem Bauernmarkt

In München ist leicht möglich berühmte Personen zu treffen. Man muss nur im Supermarkt um die Ecke einkaufen gehen, um Schweinsteiger zu treffen (das ist mir schon 2x passiert). Oder man geht mit Freunden ein Eis beim Trampolin essen, um die aktuell angesagte bayerische Schauspielerin zu sehen.

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Obwohl ich regelmäßig auf dem Markt bin habe ich dort allerdings noch niemanden Berühmten gesehen. Aber es gibt immer ein erstes Mal, und so habe ich diese Woche einen Star auf dem Markt gesehen. Nina Eichinger... Stille... ja, Nina Eichinger. Ihr kenn Nina Eichinger nicht? Die MTV Moderatorin? Schauspielerin in zahlreichen Filmen und vor kurzem Jurymitglied von DSDS?

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Leute auf dem Markt sie wirklich erkannt haben, wenn ja, dann haben es sich die Leute nicht anmerken lassen. Eine vergleichbare Situation in Italien, wenn sie überhaupt vorgekommen wäre, wäre komplett anders verlaufen. Die italienische Nina wäre von Fans belagert worden und hätte mindestens 3 Bodyguards um sich gehabt.
Ich liebe Deutschland auch dafür. Ich als Italiener konnte allerdings nicht widerstehen und habe ein Foto gemacht, aber ohne, dass sie es gemerkt hat :)

Diese Woche habe ich mich auch endlich getraut nach dem Rezept des Wein-Apfelkuchens zu fragen, mein absoluter Lieblingskuchen nach dem Mittagessen. Herr Seldmaier, ich glaube so heißt er, hat mir nett und freundlich wie immer versucht auf einfachste Art das Rezept zu erklären... zu einfach... es überzeugt mich nicht vollends. Ich muss das Rezept also erst ausprobieren und eventuell ein bisschen verändern, bevor ich es online stelle.

Eine zweite Neuigkeit ist, dass mir von Frau Geiger eine Stelle als Kirschverkäufer auf dem Markt angeboten wurde. Ich war äußerst geschmeichelt von dem Angebot und habe gesagt, dass ich erst mit meinem Chef sprechen muss, ob ich den Dienstag Nachmittag frei bekomme... aber das wird wahrscheinlich nicht gehen...

Zwei Produkte habe ich diese Woche besonders hervor.
Hühnerfleisch, vor allem die Hühnerbrüste, vom Egler Hof. Die Hühner leben im Freien, sie werden nicht mit Antibiotika gefüttert sondern fressen das, was sie draußen finden oder lokales, unbehandeltes Hühnerfutter. Also das perfekte Fleisch für Ottos Mittagsbrei.
Das zweite Produkt der Woche ist die Semmel mit frisch gegrilltem Bauchspeck vom Sonnenhof. Fast besser als die klassischen Bratwürste, würzig und schmackhaft, allerdings nichts für Leute, die kein Fett mögen :)

Wochenmarkt in Nizza


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Der Mai ist ein Grund zum Feiern: Marktfeste in Schwabing und im Lehel!

Nicht nur unsere Kunden lieben den Mai, auch wir finden, dass dieser Monat schon an sich ein Grund zum Feiern ist. Jeder Einkauf wird in dieser schönen Zeit zum Vergnügen – erst recht, wenn es auf unseren Marktfesten tollen Angebote und besondere Spezialitäten zu entdecken gibt.

Maifest in Schwabing Fritzt-Hommel-Weg am Sanstag 5. Mai 2012 von 7.00 bis 13.00 Uhr

Maifest in Lehel St. Anna Platz am Donnerstag 10. Mai 2012 von 10.30 bis 18.00 Uhr

quelle www.muenchener-bauernmaerkte.de


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Die Invasion der Chinesen

Ich habe wieder etwas gelernt. Wieder von Frau Salup, die eine unerschöpfliche Quelle von Informationen und Redewendungen ist.
"Man muss immer 2 Polnische im Kühlschrank haben, sie sind perfekt für Brotzeit und für Ausflüge in die Berge. auch weil sie nicht sauer sind, wenn man sie wieder nach Hause bringt." Und so ist es jetzt, seit ca. 1 Monat haben wir immer Polnische im Kühlschrank. Und sie eignen sich nicht nur für Brotzeit daheim und in den Bergen sondern passen auch wunderbar in Suppen. Winterliche Gemüsesuppe mit Wurstscheiben oder Kartoffelsuppe mit 2 Polnischen im Ganzen. Am Ende geben sie der Suppe immer das gewisse Extra. 

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Es scheint als ob mit dem schönen Wetter auch die Schlangen vor den Ständen wiedergekommen sind. Sie haben mir nicht gefehlt aber ich freue mich für die Verkäufer, die nach ein paar kalten Monaten mit wenigen Kunden endlich wieder bei angenehmen Temperaturen arbeiten können und nicht immer die selben durchgefrorenen Kunden vor sich haben. Der einzige der sich nicht über die vielen Leute gefreut hat ist mein Freund Peter. Die vielen Leute stressen ihn. Er wird mit einem Mal ganz schweigsam und hoch konzentriert, kein Ratschen keine Fragen, nur Arbeit, sonst gehen die Leute zum nächsten Stand und das darf auf keine Fall passieren. Bravo Peter. 

Der Bratwurststand steht übrigens jetzt an einem neuen Platz und sieht auch ganz neu aus, denn der Sonnenhof hat einen schicken Wagen bereit gestellt. Das ist jetzt der neue Treffpunkt aller Brautwurstliebhaben dienstags auf dem Markt.
Jetzt habe ich fast die Chinesen vergessen, die im Titel angesprochen werden. Es ist keine Invasion und auch keinen Spionage, es sind nur Studenten, die die Sprachschule am Josephsplatz besuchen. Bisher hatte ich nur Spanier, Italiener und Franzosen gesehen und gehört, Chinesen hatte ich vorher noch nicht gesehen.

Schnee auf dem Bauernmarkt

Immer in Eile, das war das Motto meiner Marktbesuche der letzten 2 Monate. Aber wie man so schön auf Italienisch sagt, "die Eile bringt blinde Kätzchen hervor". Das bedeutet, dass durch Eile Fehler entstehen und dass man dann letztendlich die Lust verliert bestimmte Dinge zu tun. Deshalb habe ich entschieden, dass ich nicht mehr alles schnell schnell erledige, sondern dass ich mir wieder Zeit nehme, meine Zeit nehme, meine 40 Minuten Freiheit und Ruhe auf dem Markt. So kann ich den Markt wieder richtig erleben und beobachten und wieder mit den Leuten reden, die den Markt ausmachen.

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Zwischen schneeballwerfenden Kindern und Müttern, die versucht haben sie wieder ein bisschen zur Ordnung zu rufen, habe ich versucht, meine alten Kontakte wieder aufleben zu lassen. Endlich ist auch Frau Salup wieder zurück und wenn sie am Fleischstand bedient gibt es immer etwas zu lachen. Es ist schwer zu beschreiben, was sie für ein Typ ist oder welche Witze sie macht oder wie sie mit den Leuten am Stand interagiert. Aber es macht immer Spaß zu sehen, wie sie mit den Kunden spricht, wie sie von der Salami oder von ihren wunderbaren Kalbssteaks erzählt. A propos, die Steaks sind wirklich fantastisch, 27 Euro/kg, aber die Rinderleber ist nicht so gut wie die Kalbsleber, und trotz Frau Salups Überredungskünsten werde ich sie nicht mehr nehmen...

Endlich sind auch die Damen vom Käsestand wieder zurück, diese Woche haben sie mir einen traumhaften Schafskäse angeboten, eine Art Pecorino bayerischen Ursprungs. Ich habe beide Arten probiert, mit Wildkräutern gewürzt und natur, beides großartige Produkte. Der Käse hat eine schöne Struktur, weich aber nicht zu breiig, ein Geschmack, der gerade lang genug im Mund bleibt.

Bis zu den nächsten 40 Minuten.

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