Auberginen - Melitzanosalata

Wie schön sind doch die Auberginen mit ihren lila Schattierungen, wenn es sie nicht schon gäbe müsste man sie erfinden.
Jedesmal wenn ich sie auf dem Markt am gemüsestand sehe, erinner ich mich an den Film Solino, einer der ersten Filme, die ich in Deutschland gesehen habe.

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Die Einwanderfamilie Amato wird mit der harten Realität im Deutschland der 50er Jahre konfrontiert, vor allem die Mutter Rosa Amato leider sehr unter der geringen Gemüseauswahl, und so schöne Auberginen wie in Süditalien gibt es natürlich gar nicht.

Das Rezept das ich heute vorstelle heißt Melitzanosalata, ich habe es von einem griechisch-französischen Freund gelernt, der ein großer Liebhaber der guten Küche ist. Das Rezept ist neben den frittierten Auberginen eine meiner Lieblingszubereitungsarten geworden. Einfach, schnell, gut und auch energiesparend, denn immer wenn ich die Auberginen im Ofen backe, mache ich auch gleichzeitig eine Pizza oder einen Kuchen. Also zwei Fliegen auf einen Streich.
 
Für eine Schüssel für ca 2 Personen
 
1 schöne Aubergine
1/2 Knoblauchzehe
2/3 Petersilienzweig
3 El Olivenöl extra vergine
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Salz

 
Die Aubergine mit der Gabel mehrere Male einstechen (ca. 20 Mal) und dann in den Ofen geben und 30 Minuten backen lassen. Nach einer halbe Stunde prüfen, ob die Aubergine gar ist, dazu mit eine Gabel drücken, sie muss weich sein. Aus dem Ofen nehmen und halbieren. Kurz abkühlen lassen und dann mit einem Löffel das Fleisch aus der Schale kratzen und in eine Schale geben. Zitronensaft, fein gehackter Knoblauch, Petersilie, Salz und Öl dazu geben.
Ich mag die Auberginencreme gerne ein bisschen grob, aber wenn ihr eine feinere Creme erhalten wollt dann püriert alles nochmals mit dem Stabmixer.
Grande Phillip!

Ziegenkäse aus dem Wok

Dieses Rezept habe ich natürlich direkt vom Besitzer des Hallertauer Ziegenhof gekommen, der wie oben beschrieben selbst am Herd stand und gekocht hat.

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Die Zutaten sind einfach und relativ wenige: Gemüse, viel Gemüse, Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen und in Öl eingelegter Feta. Den gibt es eigentlich immer am Käsestand, am besten nimmt man ihn schon in Scheiben geschnitten.

Für 3-4 Personen 

2 Zucchini
1 Paprika
2 Tomaten
1 Zwiebel
( und eventuell noch anders Gemüse, das ihr im Kühlschrank habt )
100g Feta (in Öl und in Scheiben)
Salz, Pfeffer
8 Baguettescheiben, ca 3-4 cm dick

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden (falls ihr Auberginen benutzt, bestreut ihr die Stücke mit Salz und lasst sie 20 Minuten in einem Sieb ziehen, damit der Bitterstoff entzogen wird).

Das Öl vom feta in einen Wok geben (wenn ihr keinen habt, dann in eine Pfanne) und erhitzen, dann nach und nach alles Gemüse dazugeben und 7-8 Minuten scharf anbraten, mit Pfeffer und Salz nach Geschmack würzen und nochmals eine Minute braten. Dann das Gemüse aus dem Wok nehmen und schon auf den Baguettscheiben verteilen.
Dann die Fetascheiben in den Wok geben (eine Scheibe pro Baguette) und 1 Minute braten. Sie dürfen nicht schmelzen sondern nur schön weich werden. Aus dem Wok nehmen, auf das Gemüsebaguette legen und noch warm servieren. Fantastisch!

Rote-Beete-Pesto alla Clelia

Viele meiner Freunde beziehen ihr Gemüse über G.A.S. (Gruppo di Acquisto Solidale), eine Organisation, die gut aufgestellt ist und den Kontakt zwischen Biobauern und dem Verbraucher  herstellen. Das Konzept entspricht in etwa der Ökokiste in Deutschland, das saisonale Gemüse wird dem Verbraucher direkt ins Haus geliefert. Ökologisch, lokal, günstig.

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Alles gute Aspekte, aber es gibt leider einen Nachteil, und zwar die Monotonie. Monate, in denen man immer die gleichen Gemüsesorten bekommt, vor allem natürlich im Winter, wo nicht so viel Gemüse wächst.
Hier zerbricht der Mythos von Bella Italia, der besagt, dass es sowohl im Winter wir auch im Sommer immer alles frisch und im Überfluss gibt. Währen den 3 Wintermonaten liegen in der grünen Kisten die schon bekannten Karden, die nicht von allen geliebten Rote Beete und die verschiedensten Kohlarten, wie bei uns in Deutschland.

Nach einer der vielen Diskussionen, in der es darum ging, wie ich den harten deutschen Winter unter gastronomischen Gesichtspunkten überstehe hat mir meine Freundin Clelia eins ihrer Rote Beete Rezepte gegeben.

Für 3 Personen
 
300 g Pasta
2 Rote Beete
150g Ziegenkäse, frisch oder Feta
Öl
Salz
1 Knoblauchzehe
Petersilie 

Zubereitungszeit: 20 Minuten + Kochzeit der Pasta
 
 
Rote Beete kochen, am besten im Schnellkochtopf zusammen mit ein paar Kartoffel, damit sich di Sache auch lohnt. Die Kartoffeln kann man auch gut am nächsten Tag verwenden.
Nach dem Kochen die Roten Beete unter fließendem kalten Wasser schälen und in klein schneiden. Dann mit dem Stabmixer pürieren.
Den Knoblauch klein schneiden und mit ein bisschen Öl in einer Pfanne kurz anbraten. Nach ca 2 Minuten das Rote Beete Püree zugeben, kurz kochen lassen und dann den Ziegenkäse zugeben. Den Käse schmelzen lassen und mit Salz würzen.
In einem großen Topf die Nudeln kochen. Nudeln abgießen und noch al dente in die Pfanne zum Pesto geben.
Mit Ziegenkäse und gehackte Petersilie bestreuen und servieren.
Brava Clelia!

Schnelle Lasagne

Die schnellen Lasagne sind genau richtig für die Momentan, wenn 2 Freunde (wie Franziska und Philipp) spontan vorbei kommen und keine Lust auf die üblichen Nudeln mit Tomatensauce oder Aglio e Olio haben.

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Um die schnellen Lasagne wirklich schnell machen zu können muss man den Nudelteig schon fertig haben, am besten tiefgefroren und schon in der richtigen Form.

Das Grundrezept für den Teig könnt ihr hier nachlesen, Selbstgemachte Pasta.
Wenn der Teig fertig ist müsst ihr nur ein mittelgroßes Glas nehmen und damit Kreise ausstechen, die ihr dann ca. eine Stunde an der Luft trocknen lasst, dann tut ihr sie in einen Gefrierbeutel und ab damit in die Tiefkühltruhe. 
Wenn man dann die schnellen Lasagne zubereitet, braucht man ofenfeste Gläser, es funktionieren auch wunderbar die alten Weck-Gläser, die ihr sicher noch im Keller von eurer Mutter finden könnt. Es gibt sie aber auch noch im verkauf. Wer die es etwas edler möchte, kann auch die Gläser von Bodum kaufen. oder ihr nehmt einfach wie ich leere Sardellen-Gläser.

Zutaten für ein Glas
 
4 Pastakreise
4 Zucchinischeiben
3 Tomatenscheiben (oder 6 EL Tomatensauce)
3 Mozzarellascheiben
2 Basilikumblätter
Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Das Glas mit Butter ausstreichen, einen Pastakreis in den Boden legen, dann eine Tomatenscheibe, eine Zucchinischeibe und eine Mozzarellascheibe, dann wieder die Pasta und alles von vorne bis alle Zutaten aufbraucht sind. Zwischen die 3. und 4. Scheibe legt ihr noch jeweils ein Basilikumblatt. Zum Schluss ein bisschen Olivenöl  und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einem Blech mit einem fingerhoch Wasser bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
Nach dem backen 10 Minuten abkühlen lassen (die Lasagne sind sehr heiß) und dann servieren. Guten Appetit!

Bauernomelette

Die Köchin, die mir dieses Rezept verraten hat, hat gelacht, als ich mit meinem kleinen schwarzen Buch und Stift in die Küche gekommen bin. Ich weiß nicht, ob sie über meinen Enthusiasmus gelacht hat oder weil sich bisher noch niemand für ihr Rezept interessiert hatte. Ein sehr einfaches Rezept, dass vielleicht in dieser Gegend eh alle kennen.

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Ein gutes Omelette ist nicht so einfach zu machen, es braucht die richtige Konsistenz und den richtigen Geschmack. Das Gelingen hängt von der Eier ab, vom Rezept und natürlich auch von den übrigen Zutaten. Die Köchin von der Alm und ihr Mann, der serviert, haben eine lange Tradition als Bauern, sie haben ihre Hühner, ihre Eiern und die Milch ihrer Kühe, die in ein paar Tagen auf die Alm hochgetrieben werden.
Alles einfache Zutaten, die oft in der ländlichen Küche verwendet werden und die auch in diesem Rezept vorkommen.

Für 2 Personen (ich habe es alleine gegessen, aber das kann ich nicht empfehlen)

3 Eier
1/2 Glas Milch
1 EL Mehl
1 Zwiebel gehackt
50 g Speck fein gewürfelt
Eine Prise Salz
1 EL Butter

Zubereitungszeit: 15 Minuten

In einer Schüssel Mehl und Milch vermengen ohne dass Klumpen entstehen. Eier und Salz zugeben und alles gute verrühren.
Die Butter in eine Teflonpfanne geben, darin die Zwiebeln und den Speck ca. 4 Minuten anbraten. Dann in die Schüssel zu den Eiern geben, vermischen, und alles wieder zurück in die Pfanne geben. Ca. 2 Minuten braten lassen, in der Hälfte falten und umdrehen. Danach auf beiden Seiten noch mal 2 Minuten braten.

Auf einem großen Teller servieren, als Beilage empfehle ich einen schönen einfachen Salat mit Essig, Öl und Salz.
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