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Rezepte

Selbstgemachte Pasta

02. May. 2011
Basics / Toskana

Meine Mutter Adele macht fast jeden Sonntag Eiernudeln.

Man verrät zwar nie das Alter einer Frau, aber ich kann euch sagen, dass meine Mutter seit 60 Jahren verheiratet ist, also hat sie mindestens schon 3000 Mal in ihrem Leben Eiernudel gemacht.

Sie hat das Rezept von ihrer Schwiegermutter bekommen, die hat es wiederum von ihrer Schwiegermutter. Sicherlich ist das Rezept nicht mehr dasselbe wie vor 100 Jahren, aber es schmeckt bestimmt noch genauso gut.

 

 

Für 3-4 Personen

  • 3 Eier
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 g Mehl (Typ 405) und 200 g Hartweizengrieß (oder alternativ 400 g Spätzlemehl)
  • ½ Glas lauwarmes, leicht gesalzenes Wasser

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Das gehäufte Mehl in die Mitte der Arbeitsfläche geben (oder in eine Schüssel), eine kleine Mulde formen und Eier und Öl hinein geben. Mit einer Gabel leicht vermengen und nach und nach ein bisschen Mehl einarbeiten. Dann langsam das Wasser zugeben und weiter verrühren. Wenn die Masse eine festere Konsistenz hat, mit den Händen alles gut durchkneten (mindestens 5 Minuten). Der Teig muss recht kompakt werden. Eine Kugel formen und abgedeckt eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann wird der Teig mehrmals durch die Nudelmaschine gezogen. Oder, wie meine Mutter es manchmal noch macht, der Teig wird mit dem Nudelholz ausgerollt und mit dem Messer in Streifen geschnitten.

Für Ravioli sollte der Teig ca 1 mm dick sein. Die fertigen Ravioli können sofort im Wasser gekocht werden.
Tagliatelle sollten ca 2 mm dick sein, vor dem Kochen sollten sie kurz antrocknen.